LANGO

Schulneubau Langobardenstrasse 139, 1220 Wien

Wettbewerb 3.Preis

Auszug aus dem Juryprotokoll

"...Der Entwurf mit dem von allen Projekten niedrigstem Baukörper wird durch seinen - eindeutig zur U-Bahn Trasse situierten - großzügigen Freiraum zu einem dem dahinterliegenden Quartier verpflichteten öffentlichem Gebäude. Dieser zusammenhängende in seinen Privatheitsstufen differenzierte Freiraum bildet ein sympathisches Angebot an die Umgebung..."

Der Baukörper wird der Nutzung als Schule entsprechend niedrig gehalten (EG + 2 Obergeschosse) Bauklasse II, Gebäudehöhe 12m, 6m Grenzabstand ostseitig Schulgebäude und U-Bahntrasse definieren räumlich einen Schulhof, welcher als Vorplatz, Veranstaltungsfläche und Pausenraum im Freien Verwendung findet.

Erdgeschoss als Treffpunkt für alle Schüler mit Allgemeinbereichen wie Speisesälen, Bibliothek, Verwaltung und Sonderunterrichtsräumen Gliederung Gesamtgebäude in Volksschule und Mittelschule, Unterteilung der Geschosse wiederum in unabhängige Cluster mit jeweils zugeordneten Außenräumen (Freiklassen auch in den Obergeschossen) Sport im Untergeschoss, trotzdem natürlich belichtet und lüftbar, leicht erreichbar für externe Nutzung.

Schulhof als Erlebnisraum der viele Bespielungen zulässt (Ankunft, Pausenfläche, Veranstaltungsraum) Terrassen und Sitzstufen werden zu Tribünen. Sportflächen eingebettet in das Gesamtkonzept, Zuschauer haben von den Sitzstufen aus den Überblick und feuern ihre Favoriten an…auch die Kleinen sehen was. Freiklassen sind auch in oberen Geschossen den Clustern zugeordnet und erweitern die Möglichkeiten des Unterrichtes.

Schule als Erlebnisraum mit mehr Facetten als einem Mittelgang.

Typologie
Schulbau
Ort
Wien, Österreich
Auftraggeber
WIP Wiener Infrastruktur Projekt GmbH
Jahr
2017
Status
Wettbewerb
Projektteam
Stefan Förg, Katharina Penzinger